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Unternehmensgeschichte

1913 schließen sich 13 selbstständige schwedische Unternehmen zu SLT zusammen. Alle sind spezialisiert auf Produkte für den grafischen Bereich oder verwandte Gebiete.

Durch zahlreiche Firmenübernahmen wächst das Unternehmen kontinuierlich und dehnt seine Kernkompetenzen immer weiter aus. Bald reicht das Leistungsspektrum von Buchbindearbeiten und der Papierherstellung bis zum Druck von Briefpapier, Spielkarten, Landkarten und Staatspapieren. Sogar Aktien und Wertpapiere werden hergestellt.

In den 60er Jahren besteht SLT aus einer immer unüberschaubareren Anzahl konkurrierender Geschäftsaktivitäten und -produkten. Daraufhin beginnt 1964 eine Periode drastischer Umstrukturierungen: Geschäftsbereiche mit ähnlichen Schwerpunkten werden zusammengefasst, nicht mehr wettbewerbsfähige Unternehmensteile abgestoßen.

Am 1. August 1970 benennt sich die Unternehmensgruppe in Esselte um. Hochliquide, äußerst kreditwürdig und dank eines konzertierten Akquiseprogramms in Übersee durchläuft Esselte eine dynamische Wachstumsphase – beginnend mit dem Erwerb der Benson's International Systems Ltd, dem weltgrößten Ringbuchersteller.



Erfolgsstationen

1976 Esselte erwirbt die Oxford Pendaflex Corp., ein führender US-amerikanischen Hersteller von Hängeregister-Systemen.

1978 Esselte erwirbt die DYMO Industries Inc. in San Francisco. Neben Prägegeräten stellt das Unternehmen mit seiner Tochter Meto auch Systeme zur Preisetikettierung her.

1981 Esselte erwirbt die Letraset Ltd., ein weltweit führender Lieferant von Produkten für Grafikdesigner und technische Zeichner.

1990 Esselte trennt sich vom Immobiliengeschäft, vom Verlagswesen sowie eigenen Buchhandlungen und Druckereien.

1992 Die Jahreshauptversammlung stimmt der Aufteilung von Esselte in zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen zu.

1996 Esselte erwirbt die auf Computerzubehör spezialisierte Curtis Manufacturing Company in den USA und Karl Bene & Co., Österreichs größter Bürobedarfslieferant.

1997 Jan Kvarnström wird Präsident und CEO. Unter seiner Leitung verfolgt Esselte eine neue Unternehmensstrategie, die den Schwerpunkt auf die Fortentwicklung der rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Strukturen legt.

1998 Esselte erwirbt weitere auf Computer- und Büroartikel spezialisierte Unternehmen – darunter auch Leitz, Deutschlands größter Hersteller von Produkten für den Bürobedarf sowie CoStar, ein US-amerikanischer Hersteller von PC-gestützten Etikettendruckern. Das Engagement bei den Unternehmen Nielsen und Bainbridge wird aufgegeben.

1999 Die Meto wird verkauft. Esselte konzentriert sich auf den Bereich Bürobedarf und verlegt seine Zentrale nach Großbritannien. Anders Igel wird Präsident und CEO.

2000 Die Rentabilität des Unternehmens steigt. Der Schwerpunkt der Aktivitäten wird auf die Kerngeschäftsbereiche focussiert. Die Umsätze steigen. Esselte trennt sich von Monti - und damit auch vom Druckereigeschäft.

2001 Aufgrund fortdauernder organisatorischer und strategischer Optimierungen übersteht Esselte die Phase der wirtschaftlichen Rezession unbeschadet. Letraset (Grafikdesign) und Tarifold (Hängerregistersysteme) werden verkauft, Curtis restrukturiert.

Juli 2002 Esselte wird eine Personengesellschaft. Die Aktionäre der Esselte AG stimmen dem Angebot von J.W. Childs zu, 97 % der stimmberechtigten Anteile an das US-amerikanische Private-Equity-Investmentunternehmen zu übertragen. Magnus Nicolin, Ececutive Vice President bei Esselte, wird Präsident und CEO.

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