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Fakten

Durch die Hände eines typischen europäischen Büroangestellten gehen jährlich durchschnittlich rund 200 Aktenordner und Schnellhefter.

Seit 1950 hat sich der weltweite Papierverbrauch mehr als versechsfacht.

Kopierer, Faxgeräte und Drucker verarbeiten jährlich zwischen 860 Mrd. und einer Billion Seiten Papier.

Europäische Büroangestellte benötigen durchschnittlich:

- alle fünf Jahre einen neuen Locher

- alle fünf Jahre einen neuen Hefter

- jedes Jahr eine neue Briefkorb

- alle fünf Jahre einen neuen Papierkorb

Die meisten Menschen fühlen sich zufriedener, wenn sie im Büro und Zuhause für Ordnung gesorgt haben.

70 Prozent der europäischen Unternehmen halten das papierlose Büro für illusorisch.

61 Prozent der europäischen Manager lesen Arbeitsblätter, Angebote und Berichte bevorzugt in Papierform.

60 Prozent der europäischen Manager finden es einfacher, Gedrucktes Korrektur zu lesen, als auf dem Bildschrim.

33 Prozent dieser Manager drucken sich E-Mails und Websites vor dem Lesen aus, 65 Prozent bewahren Wichtiges als Papierdokument auf.

Der Papierbedarf in Unternehmen, die E-mail-Systeme einführen, steigt um ca. 40 Prozent, weil die Angestellten dazu neigen, E-Mails vor dem Lesen auszudrucken.

Nach einer Untersuchung der University of California in Berkeley lag der weltweite Papierverbrauch in Büros 2002 um 43 Prozent höher als 1999. Und das, obwohl der Anteil der auf Papier archivierten Dokumente weltweit von 0,03 Prozent im Jahre 1999, auf 0,01 Prozent im Jahr 2002 sank. Allerdings stieg im gleichen Zeitraum die Masse an Informationen auf Papier um mehr als 30 Prozent.

In den meisten Unternehmen steigt die Zahl erstellter Dokumente um jährlich 200 Prozent.

Der Verbrauch an Geschäftspapier stieg in Europa von 2,9 Mio. Tonnen im Jahr 1997 auf 3,7 Mio. Tonnen im Jahr 2001 – ein jährlicher Anstieg um 6,5 Prozent.

Die typische Verwaltung:

- erstellt von jedem Dokument durchschnittlich 19 Kopien

- gibt pro Mitarbeiter rund 15 Euro an Personalkosten für die Archivierung aus.

- gibt pro Mitarbeiter über 90 Euro für die Suche nach falsch abgelegten Dokumenten aus.

- beklagt pro 20 Dokumente den Verlust eines Dokuments

- verbringt 400 Arbeitsstunden jährlich auf der Suche nach verloren gegangenen Dokumenten.

1982 benötigten Verwaltungen weltweit 3 Billionen Blatt Papier, 1999 waren es schon 9 Billionen.

Der Papierverbrauch steigt jährlich um 20 Prozent.

Der Verbrauch von Recyclingpapier liegt in Europa seit Ende der 90er Jahre stabil bei einem Anteil von rund fünf bis sechs Prozent am Gesamtpapierverbrauch. 2003 war ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Angestellte wenden durchschnittlich fünf bis 15 Prozent ihrer Arbeitszeit für das Lesen von Informationen auf. Bis zu 50 Prozent dagegen verbringen sie mit der Suche nach relevanten Daten.

Mangelnde Organisation kostet Zeit und Geld. Experten schätzen, dass Normalbürger durchschnittlich 150 Stunden jährlich auf der Suche nach verlegten Informationen sind.

Laut Wall Street Journal vergeudet ein typischer Verwaltungsangestellter durchschnittlich sechs Wochen pro Jahr, um verlegte Informationen im Durcheinander von Schreibtischschubladen und Ordnern wiederzufinden.

Reinigungsunternehmen vertreten die These, dass sich allein durch die Beseitigung von Unordnung 40 Prozent der Hausarbeit einsparen ließe.

Nicht eingeplante, auf fehlende Organisation beruhende Ausgaben können sich rasch auf 15 bis 20 Prozent des jährlichen Privathaushaltseinkommen addieren, etwa durch:

- Kosten für Ersatzkäufe

- Einkäufe in letzter Minute

- Verspätete Überweisungen

- Gebühren

Im Jahr 2005 wird man in Büros 50 Prozent mehr Paper verbrauchen als 1995.

Eine Studie von PriceWaterhouseCooper kommt zu dem Ergebnis, dass Angestellte durchschnittlich fünf bis 15 Prozent ihrer Arbeitszeit für das Lesen von Informationen aufwenden. Bis zu 50 Prozent dagegen verbringen sie mit der Suche nach relevanten Daten.

Wer erst suchen und besorgen muss, was er braucht, wenn er es braucht, produziert Leerlauf. Und dieser verursacht nicht unerhebliche Lohn- und Produktionskosten.

Angenommen, ein vollzeitbeschäftigter Angestellter kostet seinen Arbeitgeber rund 40 Euro pro Stunde und er verbringt pro Woche fünf Stunden mit der Suche nach verschollenen oder nur schwer auffindbaren Informationen, so verursacht dies Lohnkosten von ca. 10.000 Euro pro Jahr. Multiplizieren Sie diese Summe einmal mit der Angestelltenzahl in Ihrem Unternehmen!

Kosten werden auch durch schlechte Entscheidungen verursacht, die auf Basis spärlicher oder fehlender Informationen getroffen werden.

Kosten werden zudem verursacht, wenn im Unternehmen das Rad immer wieder neu erfunden werden muss, weil Mitarbeiter relevante Informationen nicht kennen.

Kosten werden verursacht, wenn eine Abteilung nichts von den Ergebnissen der anderen Abteilung weiß und deshalb Lösungen doppelt und dreifach erarbeitet werden.

Kosten werden verursacht, wenn gestresste Angestellte ausfallen und ersetzt oder umgeschult werden müssen.

Kosten werden verursacht, wenn Aufträge platzen, weil Interessenten nicht die gesuchten Produkt- oder Serviceinfomationen erhalten und deshalb frustiert aufgeben.

Kosten werden verursacht, wenn bereits Vorhandenes, aber nicht mehr Auffindbares wieder hergestellt oder erneut angeschafft werden muss.

Hinzu kommen Overnight-Express-Kosten, um Termine in letzter Minute zu halten.

Hinzu kommen Verluste durch unbezahlte, weil nie abgeschickte Rechnungen

Hinzu kommen außerdem Verluste durch vergessene Bargeld- und Scheckanweisungen.

Und hinzu kommen Verluste durch zu spät bezahlte Steuerforderungen.

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